Die Menschen
Allgemeines: Die Menschen unterteilen sich in 8 große Rassen, die in gewisser Weise mit den Rassen der realen Welt verglichen werden können. Die 8 Rassen sind die Aldenen, die Gothländer, die Toraner, die Isogyrer, die Udorer, die Ätyrer, die Yuanbeken und die Kasskarer.
Geschichtliches: Am Anfang tobte der Götterkrieg. Die Titanen Urias wehrten sich gegen die Neuankömmlinge, die bösen Götter oder Erzdämonen. Mit den Dämonen kamen auch die Menschen nach Uria – als Diener, Sklaven und Futter missbraucht. Die Titanen konnten das Schlimmste abwenden und die großen Übel verbannen. Die kleineren Übel blieben jedoch auf Uria, so auch die Menschen.
Aldenen
Aussehen und Auftreten: Ca. 180 cm groß, blondes, braunes oder schwarzes Haar, keltischer oder mittelalterlicher Stil. In ihren Reihen gibt es Ritter, Druiden, Mönche, Streuner, Söldner, Zauberer und Waldläufer.
Geschichtliches: Im Norden Varanors wurden während des Götterkrieges einige Menschen von den Titanen befreit und aufgenommen. Aus ihnen entstanden später die Aldenen. Auserwählte wurden zu Druiden ausgebildet, die seitdem ihr uraltes Wissen von Generation zu Generation weitergeben. Später entwickelten sich die aldenischen Königreiche; der neue Glaube der Kirche des leuchtenden Gottes erreichte große Teile des Landes.
Gothländer
Aussehen und Auftreten: Die größte Menschenart, ca. 228 cm. Sie leben im hohen Norden Varanors – bärtige Hühnen, den alten Wikingern nicht unähnlich. Mit steigendem Alter und Erfahrung verändern sich einige zu mächtigen Eisriesen.
Geschichtliches: Nach dem Götterkrieg nahm der Eisriese Goth, dessen Bruder der Meerestitan Nautikus ist, seine menschlichen Schützlinge mit auf eine riesige Insel im Norden. Unter seiner Obhut wurden die Gothländer zu einem stolzen, kriegerischen und zur See fahrenden Volk.
Toraner
Aussehen und Auftreten: Ca. 172 cm, meist schwarzes, manchmal blondes Haar, helle Haut, stahlblaue Augen, römischer Stil. Die Toraner sehen sich als Herrenrasse und versuchen andere Völker zu unterwerfen. In ihren Reihen finden sich Legionäre, Kampf-, Beherrschungs- und Kristallmagier, Agenten und Priester.
Geschichtliches: Aus den antepolitischen Stämmen Südvaranors hob sich die Stadt Toras hervor und einte alle Antepolitaner. Anschließend besiegte das junge Toras die nirkadischen Stämme. Toras wurde zu einem Imperium, das es bis heute geblieben ist.
Isogyrer
Aussehen und Auftreten: Den alten Ägyptern ähnlich, ca. so groß wie Aldenen, altägyptische Kleidung. Unter ihnen gibt es Priesterkämpfer, Wächter und Totenbeschwörer.
Geschichtliches: Der Gott Anun beherrschte zu Anfang des Götterkrieges den Norden Moragons, wurde jedoch durch eine List des Dämonenlords Rethna'bul in seiner eigenen Götterpyramide eingekerkert. Erst nach Ende des Götterkrieges befreite ihn ein Mensch namens Aneth. Dafür beschenkte Anun diesen mit der göttlichen Gabe und machte ihn zum ersten Pharao Isogyriens. Isogyriens Geschichte umfasst zahlreiche Pharaonen; das Reich war über Jahrtausende eine führende Weltmacht.
Udorer
Aussehen und Auftreten: Stolze, große, athletisch gebaute Krieger mit dunkler bis fast schwarzer Hautfarbe, ca. 185 cm, meist gekräuseltes schwarzes Haar. Viele leben in Isogyrien als Leibwächter. In der Bergwüste und den Flusstälern Udoriens reiten sie Kamele und tragen Wüstenroben. Meist Wächter; manche wählen den Weg der Totenbeschwörer.
Geschichtliches: Nach dem Götterkrieg konnten immer wieder Sklaven aus dem Griff Isogyriens flüchten. Diese sammelten sich in den Dschungelwäldern und Bergen Westmoragons. Aus ihnen entstand im Laufe der Zeit ein dunkelfarbenes Volk, das sich zu den wilden Bergstämmen der Udorer entwickelte.
Ätyrer
Aussehen und Auftreten: Arabisches Aussehen, ca. 174 cm, Wüstenrobe und Turban. Ätyrer besitzen eine äußerst blumige Sprache; die meisten sind auf die eine oder andere Weise magisch begabt. Viele werden mächtige Magiermogule oder stolze Wüstenkrieger.
Geschichtliches: Einige der nirkadischen Stämme wanderten nach der Zeit der Erneuerung durch das göttliche Hexagon von Toras auf die südlicher gelegene Halbinsel Ätyrien. Dort gründeten sie zahlreiche Städte, in denen sich die ätyrische Kultur und Magie entfaltete.
Yuanbeken
Aussehen und Auftreten: Das kleinwüchsigste Volk Urias, ca. 168 cm, im Südosten Varanors. Was ihnen an Größe fehlt, machen sie durch Schnelligkeit und Intuition wett. Den alten Chinesen und Japanern ähnlich. In ihren Reihen finden sich Samurai, Ninjas, Madawas und Kai'du-Schin-Mönche.
Geschichtliches: Schon während des Götterkrieges gelang einer Hundertschaft mutiger Sklaven die Flucht. Sie flohen weit hinter die Linien der südöstlichen Titanen, die sie aufgrund ihrer Unwichtigkeit ignorierten. Im Laufe der Zeit legten sie den Grundstein des heutigen Yuan.
Kasskarer
Aussehen und Auftreten: Ca. so groß wie Aldenen, mit großer Streuung. Helle Haut, meist schwarzes Haar und schwarze Augen. Barbarisches Reitervolk, Leder und Pelze. Die Mehrzahl sind aufbrausende, brutale Berserker; eine Minderheit beherrscht dunkle myndrale Künste als gefürchtete Hexer.
Geschichtliches: Nach der Zerschlagung der nirkadischen Stämme durch Toras trieb es einige in den Norden. Dort bildeten sich im Laufe der Zeit die Reiterstämme der Kasskarer, die sich neben Orks und Aldenen in der Barbarensteppe behaupten konnten.